{"id":188,"date":"2021-04-30T10:20:34","date_gmt":"2021-04-30T09:20:34","guid":{"rendered":"https:\/\/phillip-pietsch.wtf\/?p=188"},"modified":"2021-04-30T10:20:34","modified_gmt":"2021-04-30T09:20:34","slug":"hersche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/phillip-pietsch.wtf\/?p=188","title":{"rendered":"Hersche"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Hinweis: Diese Geschichte ist frei erfunden. Allerdings ist sie teilweise traurig und wird teilweise explizit. Bitte lese, diese Geschichte nur, wenn du dich bereit daf\u00fcr f\u00fchlst. Sollte es dir nach dem Lesen der Geschichte schlecht gehen, suche dir Hilfe.<\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es ist empfohlen die Geschichte \u201eI hope just another story\u201c vorher zu lesen. Die Geschichte \u201eVerschwiegen\u201c bietet weitere Informationen zur Welt bzw. zu Personen.<\/h5>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Es gibt eine begleitende Musikplaylist. Sie ist zum Anh\u00f6ren, w\u00e4hrend dem Lesen, aber die Lieder sind nicht an bestimmte Abschnitte gebunden. Link: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLeY9d37XnfOfgnGDVCxX7jwQ9cM3-I-hK\">https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLeY9d37XnfOfgnGDVCxX7jwQ9cM3-I-hK<\/a><\/h5>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bitte ihren Wunsch<\/h3>\n\n\n\n<p>Guten Morgen Gebieter:in. Was m\u00f6chten Sie heute? Menschen foltern? Blutige K\u00e4mpfe? Oder Menschen am Rande der Verzweiflung? Also ich bin da offen, ganz nach ihren W\u00fcnschen. Bin ich nicht ein:e tolle:r Erz\u00e4hler:in?&nbsp; Und ja ich wei\u00df, ich soll hier eine Geschichte erz\u00e4hlen, aber ein wenig wirst du doch warten k\u00f6nnen. Ich will meine belanglosen Gedanken erst noch verbreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie f\u00fchlt sich das an? Von der herrschenden Person degradiert zum:r langweiligen Zuh\u00f6rer:in. Vom Recht der Bestimmung einer Geschichte ist nur die Empf\u00e4ngnis der Geschichte geblieben. Aber nicht traurig sein, du hast nichts verloren und hattest nichts zu gewinnen. W\u00e4re es doch immer so sch\u00f6n, aber die Realit\u00e4t zeigt uns doch, das vom Erf\u00fcllen der eigenen inh\u00e4renten W\u00fcnsche zum Spielball der Langeweile kein weiter Weg ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Drittel<\/h3>\n\n\n\n<p>&lt;Simulation abgeschlossen. Ergebnisse wurden \u00fcbertragen. Erfolgswahrscheinlichkeit nach A4-B239 bei 32%.> ert\u00f6nt eine monotone elektrische Stimme. &lt;Nur 32%. Wir m\u00fcssen besser werden Kyle.> sagt die Frau sichtlich verzweifelt und schl\u00e4gt mit der Hand auf den Tisch. &lt;32% sind doch gut. Wir haben zwei weitere Prozent dazubekommen.> antwortet em vorsichtig darauf. &lt;Was sind schon zwei Prozent? Die haben wir auch nur durch weitere Einschr\u00e4nkungen im Ziel erreicht. In Wahrheit sind wir doch keinen Schritt n\u00e4her an unser eigentliches Ergebnis gekommen.> antwortet sie energisch darauf, w\u00e4hrend sie ihren Kopf auf den H\u00e4nden st\u00fctzt. Kyle versucht zu l\u00e4cheln. &lt;Vielleicht k\u00f6nnen wir die Kapazit\u00e4t hochfahren, oder wir \u00fcbersehen einen wichtigen Aspekt.> sagt em beruhigend. &lt;Woher soll ich die den nehmen? Meine Arbeit muss besser werden! Ich spiele G\u00f6ttin mit 32% Erfolgschance. Soll ich sagen: Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zu 2\/3 wird es nicht klappen?! ><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schwarze Tr\u00e4nen<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Gruppe sitz an einem Lagerfeuer. Am Himmel kommen schwarze Wolken auf. Mika sitzt am Lagerfeuer und betrachtet das Lagerfeuer. Als em von Hinten auf die Schulter getippt wird. Mika ist verwundert und dreht sich um. Als em die Person sieht, beginnt diese:r verwundert zu schauen und zu weinen und sagt &lt;Was machst du hier Darius?>. &lt;\u00c4hm, ich wollte bei dir sein.> antwortet dieser weinend. &lt;Du hattest mir vor einiger Zeit gestanden das du Gef\u00fchle f\u00fcr mich hast.> beginnt er vorsichtig. W\u00e4hrend seine Hand \u00fcber das Gesicht streift und der Kopf gesenkt ist \u2013 nahezu als m\u00f6chte er sich einrollen. &lt;Und naja.> beginnt er zu stammeln. &lt;Ich glaube ich habe auch Gef\u00fchle f\u00fcr dich.> f\u00fchrt er fort mit Tr\u00e4nen in den Augen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Natur, Kunst und ein X<\/h3>\n\n\n\n<p>Willkommen zur\u00fcck. Ich wei\u00df \u2013 es beginnt dramatisch. Wie eine Geschichte ist. Aber wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: Natur ist Kunst minus X. Und ich nehme mir schon das Recht mit meiner fiktionalen Geschichte die Natur zu \u00e4ndern. Aber die Frage ist doch, wie dominant ist die Natur? Oder ist die Natur wie eine komplexe Zahl mit einem realen und einem imagin\u00e4ren Teil. Und wenn wir die Natur darstellen, dann stellen wir auch einen imagin\u00e4ren Teil da. Das was die Menschen denken und f\u00fchlen. Der Grund ihres Handelns. Dinge die wir nicht klarsehen, sondern Modelle daf\u00fcr aufstellen. Was soll der Grund sein, dass du diese Geschichte liest?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Two Faces<\/h3>\n\n\n\n<p>&lt;Vielen Dank, dass du gekommen bist.> sagt die Professorin. &lt;Gerne, was gibt es? Du klangst am Telefon dringend.> antwortet eine m\u00e4nnliche Person. &lt;Ich m\u00f6chte, dass du mit Kyle fl\u00fcchtest. Ich habe f\u00fcr euch einen Fluchtplan erstellt.> sagt die Frau energisch und bestimmend. &lt;Was? Warum?> antwortet die andere Person entsetzt. &lt;Es ist besser so. An euren H\u00e4nden wird eines Tages schon genug Blut kleben, nur durch eure Unterst\u00fctzung. Bei mir ist es anders. Ich bin diejenige, welche hier die Entscheidung trifft, welche menschlichen Siedlungen um das Zentrum der Welt gesch\u00fctzt werden und welche geopfert.> sagt die Professorin sichtlich angeschlagen. &lt;Aber du versuchst doch nur die Menschen zu retten.> erwidert der Mann. &lt;Und wie? Indem ich \u00fcber Leben und Tod entscheide? Indem ich um die Simulation machen zu k\u00f6nnen, an die Regierung Daten aus dem Sidney 4 Programm verkaufe. Daten dar\u00fcber, wie Menschen manipuliert werden k\u00f6nnen. Sodass die Regierung die Wahrnehmung der eigenen Empfindungen beeinflussen kann. > antwortet die Professorin weinend.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vertraut<\/h3>\n\n\n\n<p>&lt;Wei\u00dft du, ich w\u00e4re gerne mit Mika zusammen. Mika hat mir auch schon gesagt das em mich mag. Aber ich habe Angst. Angst vor dem Verlust. Angst vor dem Sagen.&gt; sagt Darius weinend zu Noah. &lt;Ist das nicht normal? Aber was verletzt dich mehr? Die Angst vor den \u00c4ngsten oder der m\u00f6gliche Verlust von diesen besonderen Gef\u00fchlen?&gt; antwortet Noah Darius. Darius schaut noch immer weinend zu Noah und setzt ein gespieltes L\u00e4cheln auf. Noah bemerkt dieses und beginnt Darius zu umarmen und fl\u00fcstert ihm ins Ohr &lt;Leben ist nicht so einfach, wie wir es uns w\u00fcnschen.&gt;.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch w\u00e4hrend die beiden miteinander quatschen, erscheint eine pilzf\u00f6rmige Wolke in der Ferne. Beide erkennen noch so einige Personen, welche sich vom Lagerfeuer entfernen. Beide blicken sich fragend an. Was war passiert? &lt;Schau mal da!&gt; sagt Darius, w\u00e4hrend er sich die Tr\u00e4nen aus dem Gesicht wischt. Er deutet in einiger Entfernung auf eine Gruppe Menschen. Eher einem Strom von Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rechte und mehr Rechte<\/h3>\n\n\n\n<p>Zwei ungl\u00fccklich Verliebte und eine G\u00f6ttin des Blutes. Als Leser:in w\u00e4re ich so langsam angepisst \u2013 ob dem:der Autor:in nichts Besseres einf\u00e4llt. Aber egal, zur\u00fcck zum geschichtlichen Kontext. Wie weit k\u00f6nnen Menschen sich doch unterscheiden? Aber haben wir diese Frage nicht schon beantwortet mit der Frage? Sie alle sind doch Menschen. Menschen mit so vielen Rechten. Sie haben ein Recht auf Leben. Ein Recht auf Arbeit. Ein Recht auf Liebe. Ein Recht auf Freundschaft. Und noch so viele mehr. Aber doch geh\u00f6rt auch die bittere Wahrheit dazu, dass nur wir, die Rechte wahrnehmen k\u00f6nnen und dass wir (zu) oft entt\u00e4uscht werden. Aber was, wenn Entt\u00e4uschung auch dazu geh\u00f6rt? Was wenn dadurch ein Wert entsteht?<\/p>\n\n\n\n<p>Das Recht auf Liebe. Wir werden hart entt\u00e4uscht und verletzt, wenn eine Beziehung scheitert. Noch mehr, wenn sie toxisch zu Grunde geht. Aber diese Verletzung zeigt den Wert einer guten Beziehung. In welcher Offenheit und Ehrlichkeit, Miteinander und Respekt, Freude und Spa\u00df allgegenw\u00e4rtig sind. Wenn der Mensch nur in der Angst lebt, kann dieser keinen besseren Zustand mehr erreichen. Zu der Natur aus der Kunstformel geh\u00f6rt aber auch, dass viele Menschen ihr Recht auf Liebe nicht nutzen d\u00fcrfen, nur weil sie aus dem Cis-Hetero-Weltbild fallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Recht auf Arbeit. Wie sarkastisch soll der Punkt sein? Wir arbeiten, weil wir m\u00fcssen. Weil wir sonst kein Dach \u00fcber dem Kopf h\u00e4tten. Wir arbeiten, da wir sonst kein Essen h\u00e4tten. Menschen bestimmen fremd \u00fcber unser Recht und wir f\u00fchlen uns machtlos. Dabei g\u00e4be es Systeme, die es erm\u00f6glichen w\u00fcrden, dass jede:r sein:ihr Recht nutzen kann und sich selber einen Job ohne Zwang aussuchen k\u00f6nnte. Oh Mist \u2013 jetzt habe ich den Sarkasmus vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch ist die Wahrheit, dass wir andere wichtige Rechte fast jeden Tag vergessen. Was bedeutet das Recht auf Frieden? Was bedeutet das Recht der Mitbestimmung? Und noch viele weitere.<\/p>\n\n\n\n<p>Von einer Geschichte zu einer Darstellung der Realit\u00e4t. Ich wei\u00df eine klassische Geschichte ist das nicht. Aber ich bin auch kein:e normale:r Erz\u00e4hler:in. Naja wir machen mal weiter mit der Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Notwendige Opfer<\/h3>\n\n\n\n<p>Kyle steht auf dem gro\u00dfen Versammlungsplatz und hatte gerade aus der Vergangenheit berichtet. &lt;Es gibt einen teilweise kaputten Bunker, den wir erreichen k\u00f6nnen sollten. Allerdings hat dieser nach meinem Wissenstands nur Platz f\u00fcr ca. 4000 Personen mit einer starken Rationierung. Wir sind momentan ca. 2000 Personen aus dieser Siedlung, 1500 Personen aus den umliegenden Siedlungen und 1000 Fl\u00fcchtlinge des Zentrums. Wir sind zu viele Menschen.> sagt Kyle sehr nachdenklich. In der Menge geht ein Raunen umher. Viele der Menschen sehen sich verzweifelt an. Den meisten kann der Schrecken angesehen werden. &lt;Wichtig aber ist, dass wir beginnen zu packen. Das Zentrum der Welt ist ungef\u00e4hr 130 km entfernt. Das ist f\u00fcr die Fl\u00fcchtigen viel, aber f\u00fcr den Wind nicht. In dem Zustand der Erde gleicht das nahezu einer Katastrophe.> versucht Kyle die anwesenden zu \u00fcbert\u00f6nen. &lt;Ja klar und danach darf ich sterben!> schreit eine Person aus der Meute. Andere Person geben dieser Person recht. Es entsteht ein Hass gegen andere, wobei nach trivialen Eigenschaften gesucht wird. &lt;Nach Plan A1-A20 d\u00fcrfte diese Region die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberlebenschance haben. Aber nur wenn sie geeint arbeiten.> murmelt Kyle vor sich hin. &lt;Wir werden eine L\u00f6sung finden. Wir k\u00f6nnen am Ende ja losen, wer in den Bunker darf.> versucht Kyle die Menge zu beruhigen. Die Menge wird ruhiger. &lt;Wir k\u00f6nnen die Lotterie ganz \u00f6ffentlich machen. So dass jede Person den Vorgang kontrollieren kann. Jede Person, die m\u00f6chte kann sich melden. Ich f\u00fcr meinen Teil werde nicht an der Lotterie teilnehmen. Dann kann ich schon keiner:m den Platz wegnehmen.> ruft Kyle in die Menge.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Ende naht<\/h3>\n\n\n\n<p>Hallo, da bin ich wieder. Immer st\u00f6re ich, wenn es interessant wird. Wie geht die Geschichte wohl aus? Also ich denke es ist sehr offensichtlich. Ob du dich damit anfreunden kannst ist nicht mein Problem. Oder hoffst du immer noch auf das Happy End? Aber der Natur ist das egal. Sie gibt dir ein gutes oder schlechtes Ende. Eigentlich ist doch jedes Ende schlecht, denn wir sterben. Obwohl Leben sinnlos ist, will es keiner verlieren. Aber vielleicht machen die Menschen, die uns bewegen, das Ende gut? Vielleicht ist es die Wertsch\u00e4tzung von Dingen die wir haben, die das Ende gut macht? Die Angst sollte nicht vor dem Tod sein, sondern davor im Leben kein Recht genutzt zu haben. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedeutung<\/h3>\n\n\n\n<p>&lt;Aber was machst du hier? Hier sind doch nur die Menschen, die sich freiwillig entschieden haben ihr Leben zu lassen!> sagt Mika weinend, w\u00e4hrend em aufsteht und beginnt Darius zu umarmen. &lt;Ich habe auch keine Familie mehr. Die wichtigste Person in meinem Leben bist du. Ich will bei dir sein.> antwortet dieser ebenfalls weinend. Mika und Darius schauen sich gegenseitig in die Augen. Sie beginnen zu l\u00e4cheln, obwohl sie eigentlich weinen wollen. &lt;Darius, m\u00f6chtest du mein Boyfriend sein, zumindest f\u00fcr die letzten Tage die wir noch haben?> fragt Mika und beginnt wieder zu weinen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Es naht<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Bild beginnt zu flackern. Ein Rauschen ist zu sehen. W\u00e4hrenddessen kann eine elektrisch klingende Stimme geh\u00f6rt werden. Die Stimme informiert, dass der Atomreaktor, auf dem die Stadt steht demn\u00e4chst hoch geht. Sie geben dem Reaktor noch eine Woche und raten jeder:m B\u00fcrger:in zur Flucht. Sie sagen das die komplette Stadt ausgel\u00f6scht werden wird und alle umliegenden Gebiete sehr stark radioaktiv verseucht. Es wird S\u00e4ureregen regnen aus schwarzen Wolken, die Natur wird eingehen und vernichtet werden. W\u00e4hrend die Stimme weiter ank\u00e4mpft, die eigentliche Sendung zu \u00fcbert\u00f6nen wird sie mit jedem in der Stadt h\u00f6rbaren Schuss leiser und leiser.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie es schon immer war<\/h3>\n\n\n\n<p>&lt;Hey, du warst doch in der ersten Widerstandsgruppe oder?> wird Kyle von einer weiblichen Person gefragt. &lt;Wieso?> antwortet diese:r fragend. &lt;Naja, dein Tattoo am Arm und dein gro\u00dfes Wissen, dass du vorweisen konntest, l\u00e4sst mich das vermuten.> antworte die Frau daraufhin mit einem L\u00e4cheln. &lt;Guter Blick. Ja ich war in der Widerstandsgruppe unter der Professorin. Wir haben damals publiziert, also erste Informationen im Internet verbreitet, das es zu diesem Unfall kommen wird und haben versucht erste Rettungsmodelle zu modellieren. Die Geschichten der Moderne kenne ich aber nicht. Ich musste irgendwann mit einer anderen Person fliehen.> antwortet Kyle fast weinend. Die Frau klopft em auf die Schulter und fragt em vorsichtig &lt;Wei\u00dft du \u00fcberhaupt, was danach passiert ist?>. Kyle sch\u00fcttelt den Kopf und die Frau beginnt daraufhin ebenfalls weinend zu erz\u00e4hlen. &lt;Zwei Wochen nach der Ver\u00f6ffentlichung gab es ein gro\u00dfes Aufgebot von Soldat:innen in der Stadt. W\u00e4hrend die letzten Truppen sich bereit machten, gab es auf einmal gro\u00dfe technische Ausf\u00e4lle. Die Regierung hat nat\u00fcrlich alles vertuscht und auf ein Wetterph\u00e4nomen geschoben. In Wahrheit hat die Professorin daf\u00fcr gesorgt, dass keinerlei technische Systeme in ihrem Labor noch einige Server im Archiv mit Daten \u00fcber Algorithmen und Hardware bzw. atomare Notfallpl\u00e4ne \u00fcberleben. Und am Ende hat sie die letzte verbleibende Informationsquelle eliminiert.> Kyle sieht sehr bedr\u00fcckt und verletzt aus. &lt;So war sie. Sie wollte, dass die Menschen ein Leben mit eigenen Rechten leben und nicht das Leben einer Fremdbestimmung. Der:die Herscher:in \u00fcber das eigene Leben und nicht der Spielball von anderen. > antwortet Kyle mit einem leichten l\u00e4cheln. &lt;Kommt her, wir haben ein neues Paar zu feiern!> schreit jemand aus der Menge um das Lagerfeuer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: Diese Geschichte ist frei erfunden. Allerdings ist sie teilweise traurig und wird teilweise explizit. Bitte lese, diese Geschichte nur, wenn du dich bereit daf\u00fcr f\u00fchlst. 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